Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Das Robert-Schuman-Programm

Zwei Wochen in Frankreich als Gast in einer französischen Familie und in einer französischen Schule.

« L’Europe ne se fera pas d’un coup, ni dans une construction d’ensemble: elle se fera par des réalisations concrètes créant d’abord une solidarite de fait.» (Robert Schuman)

Der ehemalige französische Außenminister Robert Schuman, der sich selbst als „Mann aus der Grenzregion“ bezeichnete, gilt als einer der „Väter“ der europäischen Einigung. Als Sohn unserer Region - er besuchte die Schule in Luxemburg, studierte in Straßburg und begann seinen beruflichen Werdegang in Metz - betonte er die Notwendigkeit konkreter Maßnahmen des kulturellen Austauschs. 

In seinem Sinne wird es im Rahmen des Austauschprogramms, das seinen Namen trägt, Schülerinnen und Schülern in unserer Großregion ermöglicht, einen zweiwöchigen individuellen Austausch mit einem Partnerschüler/einer Partnerschülerin aus einer der Nachbarregionen durchzuführen und damit ihre sprachlichen und interkulturellen Fertigkeiten zu erweitern. 

Die Unterbringung erfolgt in der Regel in der Familie der Partnerschüler/ Partnerschülerinnen, mit denen gemeinsam auch die Schule besucht wird. 

Der Austausch wird vom Erziehungsministerium des Großherzogtums Luxemburg, der Academie Nancy-Metz und den Kultusministerien der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland organisiert. 

Diese Institutionen haben es sich zum Ziel gesetzt, für die in das Programm aufgenommenen Schülerinnen und Schüler Partner zu finden und den Schulbesuch in einer der Partnerregionen zu ermöglichen. 

Das SCHUMAN-Programm ist ein individuelles Austauschprogramm für motivierte und anpassungsfähige Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 und 9. 

Die Schülerinnen und Schüler aus dem Saarland können nach Lothringen und Luxemburg reisen. 

Das SCHUMAN-Programm bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Kenntnisse der Nachbarsprache zu vertiefen und ermöglicht ihnen einen guten Einblick in die Kultur und das Alltagsleben einer der Partnerregionen. Der zweiwöchige individuelle Aufenthalt in der Partnerregion fördert darüber hinaus eigenverantwortliches Handeln und Selbstvertrauen und vermittelt Schlüsselkompetenzen des interkulturellen Lernens. 

Die Schülerinnen und Schüler halten sich jeweils zwei Wochen in der Gastfamilie und in der Gastschule auf. Insgesamt dauert der Austausch somit vier Wochen. 

Die Zuordnung der Partner erfolgt im Mai. Die Bewerberinnen und Bewerber werden bis Schuljahresende über ihre Aufnahme in das Programm informiert werden. Der gegenseitige Besuch findet im Herbst statt. 

Die aufnehmenden Schulen verpflichten sich, die Gastschülerinnen und -schüler während ihres Aufenthaltes aktiv zu fördern. Die Schulleitungen benennen eine Lehrerin oder einen Lehrer als Tutor für den SCHUMAN-Schüler, der für dessen Integration in den Schulalltag verantwortlich ist. 

Die Gasteltern verpflichten sich, den Gastschüler/die Gastschülerin in ihre Familie zu integrieren, den Zugang zu kulturellen Veranstaltungen zu fördern und zur Verbesserung der Kenntnisse durch die Verwendung der jeweiligen Sprache in der täglichen Kommunikation beizutragen. 

Weitere Informationen und die notwendigen Bewerbungsunterlagen sind bei der Schulleitung oder direkt auf den folgenden Webseiten www.bildungsserver.saarland.de erhältlich. 

Bewerbungsschluss ist i.d.R. Anfang Mai