Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Hilfe für Tsunami-Opfer

Ergebnis unserer Schule: 58 744,00 €

Finanziert mit diesem Geld erhielten die ersten Fischerfamilien bereits Ende März neue Glasfiber-Boote und damit eine neue Existenz. Das Geld wurde zu 100% an das Stella Maris Social Centre in Kanyakumari (Südindien) überwiesen.

Sr. Monica vom Stella Maris Social Centre in schreibt...

... Ten boats are already in Stella Maris this evening came in trucks. 

Tomorrow evening, in a meeting presided by our District Collector and Health Minister nine boats donated by Uschi Dornoff and friends will be given to Tsunami affected fishermen who are members of our Self Help Men Groups. 

Next lot will come in 15 days.

After the completion of the supply of boats and catamarans we will send you the accounts and report. I am happy to send you some more photos we have taken of the boats while they were taken on trucks to their own places. ... 

Next photos will be the boats in the sea.

With deep gratitude, lots & love and prayers,

Yours in Our Lord,

Sr. Monica 

Koordination der Hilfsaktion

Die Hilfsaktion der Dillinger Schulen wurde initiiert und koordiniert vom Schulleiter des ASG, Erwin Schorr, zusammen mit Uschi Dornoff, der Vorsitzenden des Aktionskreises Indienhilfe e.V. 

Die beteiligten Dillinger Schulen...

Folgende Dillinger Schulen beteiligten sich:

  • Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG) 
  • Technisch-Wissenschaftliches-Gymnasium (TWG)
  • Integrierte Gesamtschule (IGS)
  • Erweiterte Realschule (ERS) 
  • Odilienschule (Grundschule)
  • Primsschule (Grundschule)
  • Römerschule (Grundschule)

Das Gesamtergebnis lag bei rund 98 000 €.

Das Geld floss über den Aktionskreis Indienhilfe e.V. Dillingen, der seit 25 Jahren in den südindischen Bundesstaaten Tamil Nadu und Kerala den dortigen Not leidenden Menschen Hilfe zur Selbsthilfe bietet, in die Katastrophenregion.

Die enge Kooperation mit dem Stella Maris Social Centre in Kanyakumari, das sich um Kovalam, ein in der Nähe liegendes zerstörtes Fischerdorf, kümmerte, garantierte, dass der Spendenbetrag ohne jegliche Abzüge für den Kauf von Booten und Aufbauhilfen eingesetzt wurde.

Die Betroffenen stimmten nach langen Diskussionen zu, statt der seit Jahrhunderten benutzten Holz-Katamarane nun Boote aus Fiberglas anzuschaffen, die sich bei der Flutkatastrophe als wesentlich haltbarer erwiesen haben. Diese Boote sind zwar etwas teurer als diejenigen aus Holz, dafür aber größer, so dass 6 statt bisher 5 Familien ein Boot gemeinsam nutzen können. Die ersten Boote -  auf die Namen der Dillinger Schulen getauft - wurden Ende März an die Fischer ausgeliefert. Sie werden in Südindien hergestellt.