Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Fechter des ASG in Breslau

hintere Reihe v.l.n.r.: Dario Contrino (7E4), Sebastian Breit, Matthias Wolsfeld 
vordere Reihe v.l.n.r.: Joshua Jung (6E2), Romeo Contrino, Carl-Philipp Senge (5E2), Lukas Schmitt (7E5)
es fehlen: Aaron Lauer und Anne-Sophie Senge

Fechter des ASG sammeln erste internationale Erfahrung

Am letzten März-Wochenende erlebten die jungen Dillinger Fechter ihr Debüt auf internationaler Ebene. Trainer Pawel Jacak hatte die „Challenge Wratislavia“ in Breslau, die auch als Weltmeisterschaft der Schüler betitelt wird, ausgesucht, ein Turnier, auf dem dieses Jahr über 2000 Fechter (1100 Polen / 900 ausländische Fechter) aus 27 Nationen (USA, Kanada, Türkei, Russland, Deutschland, etc.) antraten, um die besten der Welt in den jeweiligen Altersklassen zu ermitteln.

Die FSG war mit neun jungen Fechtern aufgebrochen. Vier davon sind Schüler unserer Schule:

Carl-Philipp Senge (5E2) focht in der Altersklasse der Jahrgänge 2000 und jünger. Er konnte sich weit vorkämpfen und erreichte bei seinem ersten Auftritt auf einem Turnier solcher Dimension den hervorragenden Platz 34.

In der nächst älteren Gruppe (Jahrgang 1998/1999) schied Joshua Jung (6E2) aufgrund einer stark besetzten Vorrunde frühzeitig als 173. aus, während Dario Contrino (7E4) nach überstandener Vorrunde erfolgreich in die KO-Runde startete. Hier konnte er schließlich zwei Gefechte gewinnen, bis er selbst im 3. KO bezwungen wurde. Auch er kann mit seinem 56. Platz sehr zufrieden sein.

Bei den „ganz alten“ Fechtern der Jahrgänge 1996/1997 mussten sich die Starter aus der B-Jugend, darunter Lukas Schmitt (7E5) als 125., ebenfalls in der Vorrunde geschlagen geben.

Ein großes Ausrufezeichen setzte erneut Anne-Sophie Senge (7E4). Obwohl sie als 1999 geborene Fechterin dem jüngeren Jahrgang ihrer Gruppe angehörte, focht sie sich in technisch-taktisch stark geführten Gefechten bis in Achterfinale vor. Hier traf die eher ruhig und beherrscht fechtende Anne-Sophie auf einen regelrechten Wirbelwind, dem sie sich schließlich geschlagen geben musste. Aber auf den 7. Platz bei ihrem internationalen Debüt in einem Starterfeld von 141 Teilnehmern kann sie mächtig stolz sein!

Bei allen jungen Fechtern war es schön zu sehen, wie sie als Gruppe aufgetreten sind und sich gegenseitig unterstützt haben und wie sie von den Ergebnissen der intensiven Lektionsarbeit ihres Trainers Pawel Jacak profitieren konnten.