Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Bildungsmesse Vocatio

Ruf der Studien- und Berufswelt: Vocatium

Was will ich werden? Was kann ich? Wo kann ich studieren, und vor allem: was? Gibt es Alternativen zum Universitätsstudium? – Solche Fragen bewegen in jedem Jahr die Schülerinnen und Schüler der Oberstufen saarländischer Gymnasien. Das ASG unterstützt die Entscheidungsfindung mit der Möglichkeit, an Fachmessen teilzunehmen. Das Institut für Talententwicklung GmbH stellte sein Konzept der Fachmesse „vocatium Saarbrücken“ unter der Schirmherrschaft von Annegret Kramp-Karrenbauer in der Aula des ASG vor.

Dass Berufsfindung ein langwieriger Prozess ist, wissen die meisten schon, schließlich stecken sie selbst mitten drin. So sind die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe für jede Anregung dankbar. Frau Baumann-Lemotier vom Institut für Talententwicklung GmbH stellt an diesem Morgen das Konzept der Fachmesse vor, die sich an Jugendliche richtet, die im Jahr 2013 die Schule absolvieren und dann ihre Studien- oder Berufswahl treffen müssen.

Namhafte Vertreter aus den Bereichen Hochschule, Unternehmen, Berufsfachschulen und Beratungseinrichtungen werden an diesem Tag mit Informationsständen vertreten sein. Als besonderes Schmankerl bieten die Veranstalter bis zu vier Beratungsgespräche pro Schüler an, in denen ein Bewerbungsgespräch simuliert wird. So erhalten die Teilnehmer durch eine intensive Vor- und Nachbereitung zahlreiche Tipps, wie sie ein Bewerbungsgespräch sicher bestehen. Da geht es um die Wahl der richtigen Kleidung, das Auftreten im Gespräch allgemein, die Reaktion auf unerwartete Fragen usw. „Oft sind die jungen Erwachsenen beim ersten Vorstellungsgespräch total aufgeregt und wissen gar nicht, wie sie sich verhalten sollen. Da kann eine Veranstaltung, bei der man solche Situationen üben kann, sehr hilfreich sein“, erläutert Frau Baumann-Lemothier den Jugendlichen. DSC01890.JPG

Darüber hinaus wird während der Messe auch Hilfestellung bei der Bewerbung angeboten. Zahlreiche Aussteller nehmen sogar direkt auf der Messe Bewerbungsunterlagen an, so dass der Kontakt zur Berufswelt deutlich erleichtert wird.

Besonders wichtig: Gerade aufgrund des demographischen Wandels und des damit verbundenen Fachkräftemangels bieten sich den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten neue Chancen im Beruf. Dies verdeutlicht Frau Baumann-Lemothier durch Zahlenmaterial anschaulich: „Bis 2020 werden allein im Pflegebereich 220.000 Fachkräfte fehlen. Schon jetzt finden sich in diesen Branchen 30.000 offene Stellen.“

Für die Teilnehmenden Schüler und Schülerinnen war die Messe ein voller Erfolg. Verbindliche Termine garantierten individuelle Gespräche bei denen sich klar herauskristallisierte, „das ist  überhaupt nichts für mich“ oder „toll das möchte ich später einmal machen“. Neben den vorab organisierten Terminen ergaben sich auch zahlreiche spontane Gespräche, die Interesse weckten. Es wurden sogar einige Praktikumsplätze vergeben. 

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