Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Biologieolympiade

Forschen, Suchen, Tüfteln – Zukunftswissenschaft Biologie

Zahlreiche Preisträger des ASG bei der internationalen Biologie-Olympiade

„Wer sich Steine zurechtlegen kann, über die er stolpert, hat Erfolg in den Naturwissenschaften“, meinte Erwin Chargaff (*1905), ein österreichisch-amerikanischer Biochemiker. Erfolg in den Naturwissenschaften hatten zwölf Schülerinnen und Schüler des ASG Dillingen beim Wettbewerb BioLlogo für die Sekundarstufe I und der Internationalen Biologie-Olympiade (Sek II).

Lukas Lattwein, Klasse 6E2, errang beim Landeswettbewerb BioLogo den ersten Platz und setzte sich gegen zahlreiche Konkurrenten aus dem ganzen Saarland durch. Darüber hinaus erreichten elf Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 11 und 12 die zweite Runde der Internationalen Biologie-Olympiade. In den ersten vier Runden dieses Wettbewerbs wird die deutsche Biologie-Nationalmannschaft zusammengestellt, die im Finale die BRD in Singapur vertreten wird. Angetreten waren 1039 Schülerinnen und Schüler, bundesweit erreichten nur 428 Schülerinnen und Schüler die zweite Runde – das ASG Dillingen stellte davon 11. Dieser große Erfolg ist unter anderem auf das Engagement der betreuenden Biologielehrer, Frau Dr. Diesinger und Herr Klomann, zurückzuführen.

Die Leistung der neunzehn jährigen Chiara Schuetz aus Saarlouis ist besonders bemerkenswert: Sie erreichte sogar die dritte Runde der Biologie-Olympiade und bereitet sich derzeit auf die weiteren bundesweiten Ausscheidungsprüfungen unter den letzten 45 Kandidaten in Kiel vor. Chiaras Interesse an der Biologie wurde während eines Auslandsaufenthaltes in den USA geweckt. Dort belegte sie Biologie mit dem Erweiterungsfach Genetik. Besonders gut gefielen ihr in den USA die gute Ausstattung der Schulen und der sehr praktisch orientierte Unterricht. Wieder zu Hause angekommen, verfolgte sie ihr Interesse weiter: „Ich lese viel über Biologie. Physik fand ich aber auch immer toll“, kommentiert sie.

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Einerseits findet Chiara den Wettbewerb leichter als erwartet, merkt aber auch an, dass es manchmal „happig, weil doch sehr zeitaufwändig“ ist. Die Mühen, denen sie sich unterziehen muss – regelmäßig besucht sie nach dem Unterricht Vorbereitungsseminare an der Universität des Saarlandes und an einigen anderen saarländischen Schulen – empfindet sie aber nicht als Belastung, sondern als gute Abiturvorbereitung. „Mittlerweile geht der Stoff natürlich weit über den Schulstoff hinaus, aber Biologie ist praktisch und hat viel mit dem täglichen Leben zu tun. Es ist interessant, wie komplex eigentlich alltägliche Vorgänge sind“, meint sie.  Und obwohl sie eine Menge für den Wettbewerb und für das bevorstehende Abitur tun muss, findet sie auch noch Zeit für ihre Hobbies und ihre Freunde. „Ich habe auch ein Leben danach – ich treibe Sport, besonders Schwimmen und Yoga, und auch für meine Freunde finde ich immer Zeit.“

Bleibt zu wünschen, dass Chiara Schütz sich weiter Steine zurechtlegt, über die sie stolpert, so dass sie weiter Erfolg in den Naturwissenschaften hat.