Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Business-English-Zertifikate

Der deutsche Schriftsteller Martin Kessel meinte: „Wer eine Sprache lernt, zieht den Hut vor einer anderen Nation.“ Wie zutreffend dies ist, zeigten insgesamt 34 Schülerinnen und Schüler des ASG, die in ihre Business-English-Zertifikate der London Chamber of Commerce and Industry (Londoner Industrie- und Handelskammer) aus der Hand des Schulleiters im Empfang nehmen konnten.

Ein ganzes Schuljahr hatten die Schülerinnen und Schüler gebüffelt und zusätzliche Unterrichtsstunden auf sich genommen, um am Ende im Level 1 und 2 erfolgreich die Prüfung abzulegen. Miriam Schmitt, die die AG leitete, ist stolz auf die Teilnehmer. „Alle haben die schwierige Prüfung mit gutem Erfolg bestanden.“ Herausragend schnitten Frederik Jakob (Klassenstufe 10) und Lisa Quinten (Klassenstufe 11) ab, so dass ihnen Landrat Lauer mit Freude eine Auszeichnung überreichen konnte.

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Auf die Frage nach dem Grund für die Beschäftigung mit Business-Englisch antwortet Frederik: „Es ist eine gute Vorbereitung für den Beruf. Bei Interesse für die englische Sprache bietet sich dieser Kurs an.“ Jessica, ebenfalls Klassenstufe 10, ergänzt: „Nun haben wir einen offiziellen Nachweis für unser sprachliches Interesse. Das Zeugnis kann man auch einer Bewerbung beilegen.“ Auch Preisträgerin Lisa plant, das Zertifikat der Londoner Industrie- und Handelskammer ihren Bewerbungen hinzuzufügen.

Bei der Pflege von Geschäftskontakten, bei Telefonaten mit Handelspartnern aus den USA, bei E-Mail-Kontakten zu englischen Unternehmen gilt es die richtigen Worte und den richtigen Ton zu finden. Dort stößt das klassische Schulenglisch schnell an seine Grenzen.  Angelina, Klasasenstufe 10, erklärt, dass man zahlreiche Verhaltensregeln einhalten muss, wenn man mit englischen oder amerikanischen Geschäftspartnern kommuniziert. „Man muss höflicher als höflich sein, auch wenn uns das manchmal übertrieben vorkommt. Schon gar nicht sollte man Befehle erteilen, auch nicht mit ‚bitte’. Besser ist es zu fragen, ob das bitte erledigt werden könnte.“

Die Business-Anglisch-AG, die freitags nach der 8. Stunde stattfand, erlebte einen solchen Andrang, dass die betreuende Lehrkraft, Miriam Schmitt, vor einer logistischen Herausforderung stand. Zeitweise betreute sie vier Lernergruppen und leistete erhebliche Mehrarbeit, da sie die Schülerinnen und Schüler nicht am Lernen hindern wollte. „Das Lernen in kleinen Gruppen hat Spaß gemacht“, bekräftigt Preisträger Frederik. „Die Lektionen fanden in entspanntem Rahmen statt, da war das mit dem Freitagnachmittag kein Problem“, bekräftigt Jessica. Dass zahlreiche Schüler die Level-2-Prüfung, also die dritte Leistungsstufe gemeistert haben, erfüllt sie mit Stolz. Die weiterführenden Prüfungen haben bereits Universitätsniveau. „Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Wichtigkeit erkannt, sich im Geschäftsleben in der Fremdsprache auszudrücken.“