Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Schule mal anders "Busschule"

Schüler des ASG Dillingen nehmen an Busschulung teil

Besonnenes, umsichtiges Verhalten fördern – darum geht es in der Busschule des ASG in diesen Tagen.
Nachdem in den vergangenen Wochen alle Fünftklässler die Gefahren rund um Auto und Fahrrad einschätzen gelernt haben, steht nun das Busfahren ganz im Mittelpunkt.
In Theorie und Praxis erfahren die Schülerinnen und Schüler alles rund ums richtige Ein- und Aussteigen.
Auch das sichere Sitzen und Stehen müssen erlernt werden. Dass es da einiges zu beachten gilt, zeigt eine Demonstration mit Aha-Effekt: Wie weit ein vollgepackter Schulranzen bei einer Vollbremsung aus nur 10 km/h fliegen kann, ist vielen Schülern neu.
Der Ranzen poltert von ganz hinten durch den gesamten Mittelgang bis nach vorne.
Und was für den Ranzen gilt, gilt eben auch für die Mitfahrer, besonders, weil der Bus ja meist viel schneller fährt.
Ein Schüler aus der Klassenstufe 5 bemerkt begeistert: „Spitze! Wir sollten uns festhalten, und ich hab das nicht so ernst genommen und bin fast umgefallen!“

Polizeikommissar Engler hat für die Schülerinnen und Schüler eine Menge wichtiger Tipps parat:
„Wenn die Kinder angegriffen oder belästigt werden, sollen sie sofort zu Erwachsenen laufen und ‚Feuer!‘ rufen. Das wirkt meist besser als um einfach um Hilfe zu bitten.“ Für wichtig hält der Kommissar die Busschule allemal: „Prävention ist immer besser als Nachsorge.“ Und so bleibt zu hoffen, dass all das,
was die Schülerinnen und Schüler über Diebstahl, Erpressung, Sachbeschädigung oder Bedrohung an der Bushaltestelle und im Bus gelernt haben, nie praktisch angewendet werden muss.