Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Unser neuer Schulleiter

Liebe Schülerinnen und Schüler!
Verehrte Eltern!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Mit Wirkung zum 1. Januar 2012 wurde ich zum  Schulleiter am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Dillingen ernannt. Von daher möchte ich mich kurz vorstellen.

 Mein Name ist Stefan Schmitt, ich bin 53 Jahre alt, verheiratet,  Vater einer 16jährigen Tochter und eines 14jährigen Sohnes, und ich wohne in dem Lebacher Stadtteil Thalexweiler.

Nach dem 2. Staatsexamen unterrichtete ich an den Gesamtschulen Rastbachtal und Bexbach und seit 1997 am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach, wo ich seit 2007 stellvertretender Schulleiter war.

Mit der neuen Funktion wechselte ich an eine Schule, auf die man durchaus stolz sein kann. Denn das Albert-Schweitzer-Gymnasium - als Schule mit einer 110jährigen Geschichte und Tradition - hat die saarländische Bildungslandschaft mitgeprägt, angefangen von der Ausbildung von Referendaren seit den 50er Jahren über das Abendgymnasium für berufstätige Erwachsene, die Teilnahme an zahlreichen Schulversuchen und die Etablierung der Oberstufe Saar und der REO. Die Entwicklung eines Qualitätshandbuches für Schulen, das NawiLab mit modernster Ausstattung für schülerzentrierten naturwissenschaftlichen Unterricht, Schul- und Firmenpartnerschaften, die Hochbegabtenförderung, die Förderung durch die Oswald-Mayer-Stiftung und die Alois-Lauer-Stiftung sowie durch den Schulverein und  die Teilnahme am Modellprojekt „Fördern statt sitzenbleiben“ sind darüber hinaus als sehr aktuelle Beispiele zu nennen.  

Auch das Engagement der Schule für Menschen in Not hat mich sehr beeindruckt und zeigt das Bemühen der Schule ihrem  Namensgeber gerecht zu werden.

Die jüngere positive Entwicklung hat die Schule zu einem guten Teil meinem Amtsvorgänger Erwin Schorr zu verdanken. Sie war aber nur möglich mit engagierten Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern, die dieses Schulkonzept mitgetragen und täglich umgesetzt haben. Auch ihnen gilt mein Dank.

Auf dem Bestehenden und Bewährten aufbauend  sehe ich Aufgabenfelder der weiteren Qualitätsentwicklung  für die kommenden Jahre in den Bereichen der didaktisch-methodischen Unterrichtsentwicklung, der schulinternen Kommunikation und Kooperation sowie der Außenbeziehungen der Schule.

Letztendlich geht es darum, bei allen Belastungen und eher schwieriger gewordenen Rahmenbedingungen Schule zu einem Ort zu machen, an dem alle am Schulleben Beteiligten sich möglichst wohl und fair behandelt fühlen sollten. Ich persönlich freue mich auf die vor mir liegende Aufgabe und hoffe, dass bei aller Belastung und nicht zu vermeidenden Frustrationen der Enthusiasmus für die Bildung junger Menschen uns nicht verloren geht, denn, so Albert Schweitzer: „Jahre runzeln die Haut, aber den Enthusiasmus aufgeben runzelt die Seele.“ 

Stefan Schmitt