Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Schulhund-Lehrgang endet noch vor den Sommerferien

Seit Februar 2017 werden am ASG Dillingen drei Schulhunde ausgebildet. Nun nähert sich diese Ausbildung dem Ende. Ab dem kommenden Schuljahr können zwei Hunde als Schulhunde und ein weiterer als Schulhund-Azubi im Unterricht eingesetzt werden.

Da unserem Handeln pädagogische Absichten innewohnen, finden Sie hier unser pädagogisches Konzept, das laufend aktualisiert wird:
Schulhundkonzept_des_ASG_Dillingen.pdf

Hier können Sie das Formular für Ihr Einverständnis herunterladen: Elternbrief_ASG_Endfassung.pdf

Hier finden Sie das Ergebnis einer Schülerbefragung nach Abschluss der Testphase:

Fragen und Antworten rund um das Thema "Schulhund"

Was ist ein Schulhund? 

Ein Schulhund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der zur Unterstützung pädagogischer Prozesse aktiv und regelmäßig von Pädagogen in den Unterricht integriert wird.

Was bedeutet das?

An ausgewählten Wochentagen (maximal drei pro Woche) begleiten Schulhunde ihre Hundeführerin/ihren Hundeführer in den Unterricht. Dort führen die Hunde Aufgaben aus, bspw. bei der Leseförderung oder in der Mittagspause. Ist ein Hund in einer Stunde nicht aktiv eingebunden, hält er sich im Klassenraum in seiner Hundebox auf.

Warum Hunde in der Schule?

Hunde bewirken allein durch ihre Anwesenheit zahlreiche physische, psychische und soziale Effekte bei jedem einzelnen Schüler/jeder einzelnen Schülerin. Werden die Hunde aktiv eingesetzt, fördert dies darüber hinaus das Selbstvertrauen und die Selbstwahrnehmung. Auch können Hunde in schwierigen Situationen zum Trösten und Beruhigen eingesetzt werden. Schließlich werden unsere Hunde als Vorlesehunde eingesetzt. Näheres hierzu in den kommenden Wochen.

Muss jeder mit dem Schulhund arbeiten? 

Niemand wird zum Kontakt mit den Schulhunden gezwungen. Schülerinnen und Schüler arbeiten nur dann mit dem Schulhund, wenn die Erziehungsberechtigten dies ausdrücklich wünschen und eine schriftliche Einverständniserklärung vorgelegt haben.

Wer sind die Schulhunde und die Hundeführer/innen? 

  • Barka ist eine acht Jahre alte Labrador-Hündin, die von Frau Brysch im Unterricht eingesetzt wird. 
  • Biene ist ein sechs Jahre alter Bayerischer Gebirgsschweißhund, der von Frau Leidner-Gersing geführt wird.
  • Feli ist sechs Monate alt. SIe ist ein Großpudel und wird von Frau Haas geführt. Feli wird derzeit auf ihre Ausbildung vorbereitet und ist im Wesentlichen im Unterricht anwesend.

  Ist die Arbeit mit den Hunden sicher? 

  • Schulhunde werden vor Beginn der Ausbildung einem umfangreichen Wesens- und Verhaltenstest durch einen ausgebildeten und zertifizierten Hundetrainer unterzogen. Nur bei Bestehen dieses Tests darf die Ausbildung begonnen werden. Die Ausbildung wird durch eine schriftliche Sachkundeprüfung des Hundeführers und eine praktische Prüfung des Hund-Mensch-Teams abgeschlossen. Alle 18 Monate muss nachgewiesen werden, dass die Qualifikation noch besteht. 
  • Alle Schulhunde müssen regelmäßig tierärztlich untersucht werden und alle erforderlichen Impfungen aufweisen. Die Nachweise hierüber sind öffentlich ausgelegt. Weitere Maßnahmen zur Hygiene können Sie in Kürze der Homepage entnehmen.
  • Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten vor Beginn der Arbeit mit den Schulhunden eine ausführliche Sicherheits- und Hygienebelehrung.

 

Die nachfolgende Bildergalerie wurde von Miriam Haas, Giuliano Buhtz und Raphael Heinrich (alle Kl. 11) fotografiert. Vielen Dank!

 

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