Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Traumberufe im Unterricht

Hiermit möchte ich (m)einen Traumberuf, Hundeverhaltenstherapeut/in, vorstellen. Ich habe diesen Beruf ausgewählt, da ich mich sehr für Hunde interessiere, ich gerne mit Hunden arbeite, dieser Beruf etwas Besonderes ist und nicht viele Menschen diesen Beruf kennen. Ein weiterer, für mich sehr wichtiger Grund für die Vorstellung dieses Berufes ist mein eigener Hund, denn dieser leidet an einer Störung, die sich durch unterschiedliche Verhaltensauffälligkeiten zeigt.

Um die Ausbildung zum/zur Hundeverhaltenstherapeut/in zu machen, benötigt man keine schulischen Voraussetzungen. Die Ausbildung dauert 2 Jahre und findet an einem Institut für Tierheilkunde (IFT) statt. Um als Hundeverhaltenstherapeut/in arbeiten und eine Hundeschule eröffnen zu können, wird man vom Veterinäramt geprüft und erhält dann die entsprechende Lizenz. (Erfüllung des Tierschutzparagraph §11 ,Abs.1,Satz 1 8f)

Zusätzlich kann man eine Zusatzausbildung zur/zum Problemhundetherapeut/in machen, diese dauert 1/2 Jahr. Auch kann man sich in verschiedenen Bereichen weiterbilden.

Es gibt einige Eigenschaften, die sinnvoll für diesen Beruf sind. So sollte man insbesondere ein gutes Gefühl für Hunde haben, sowie ein gutes Einfühlungs-vermögen für Hund und Mensch. Auch ein gutes Beobachtungsvermögen, um Hund und Mensch einschätzen zu können, sollte man mitbringen und man sollte Geduld und Ruhe haben. Auch ein gutes Selbstbewusstsein ist sinnvoll. Von Vorteil wäre es, wenn man ein gutes Grundwissen in Biologie hat und man selbst Hundebesitzer ist oder schon einmal einen Hund hatte. Man sollte Hunde beobachten und auf jeden Fall keine Angst, sondern Respekt vor Hunden haben. Zudem sollte man Bücher über Hunde lesen.

Gründe, die meiner Meinung nach für diesen Beruf sprechen sind, dass ich Hunde über alles liebe, ich Hunden und deren Besitzer bei Problemen helfen möchte, weil es das Leben von Hund und Mensch einfacher macht und ich gut mit Menschen umgehen kann. Auch das ist in diesem Beruf sehr wichtig.

Allerdings gibt es auch einen Grund, der für mich gegen diesen Beruf spricht. Es ist ein flexibler Beruf, bei dem man keine festen Arbeitszeiten hat.

Als Hundeverhaltenstherapeut/in ist es sinnvoll einen Therapiehund zu besitzen. Der Therapiehund hilft dem/der Hundetrainer/in den Hund des Kunden einzuschätzen, er unterstützt bei Junghunden das Grenzen setzen und er ist meistens ein Vorbild für die anderen Hunde, indem er die Übungen vormacht.

Als Expertin meines Vortrags hat uns die Hundeverhaltenstherapeutin Yvonne Braun, Besitzerin der Hundeschule NAHU-Natürlich Hund, in unserer Klasse besucht. Begleitet wurde sie von ihrem Therapiehund Doug.

 

In einem Interview hat sie folgende Fragen beantwortet:

Frage: Wie sieht der Tagesablauf einer Hundeverhaltenstherapeutin aus?

Expertin: Es ist ein flexibler Beruf, denn die Termine richten sich nach den Kunden. In der Regel werden Termine zwischen 15:00 Uhr und 19:00 Uhr vereinbart. Bei neuen Kunden führe ich vorab ein längeres Telefongespräch, um den Kunden und dessen Problem kennenzulernen.

Frage: Wo findet das Training statt?

Expertin: Das Training findet meistens auf dem Gelände der Hundeschule statt. Je nach Problem des Hundes kann es jedoch auch im Wald, im häuslichen Umfeld oder auf einem Spaziergang durchgeführt werden.

Frage: Warum hast du diesen Beruf gewählt?

Expertin: Ich finde das Lebewesen Hund und auch den Wolf faszinierend. Durch diesen Beruf kann ich mein Wissen an andere weitergeben und helfen. Auf diese Weise habe ich die Möglichkeit dazu beizutragen, dass sich die Lebensqualität von Hund und Mensch verbessert.

Frage: Wie hat es dir in unserer Klasse gefallen?

Expertin: Die Schüler haben positiv auf Dougi (Therapiehund) reagiert. Sie waren während des Vortrags sehr ruhig und total interessiert an dem Beruf. Ich finde, dass die Schüler gute Fragen gestellt haben. Ich fand es toll, ja es hat Spaß gemacht.

 

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei meiner Expertin, Yvonne Braun (http://na-hu.de/) bedanken, dass sie mich bei meiner Präsentation unterstützt hat!

Präsentation - (M)EIN TRAUMBERUF: Hundeverhaltenstherapeut/in - erarbeitet von:

Moritz Dräger, Klasse 7E4