Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Schulleiter persönlich

 

Das Thema Interview bearbeiteten wir  im Deutschunterricht, Werkstattstunde. Wir mussten Fragen sammeln und sie ordnen. Wir haben uns für Herr Schmitt entschieden, weil ihn noch keiner hatte und wir uns für ihn interessierten. Wir haben erwartet, dass wir neue Informationen über Herrn Schmitt bekommen.

Ø  Wie sind Ihr Vorname und Ihr Alter?

Ach,  noch eine persönliche Frage,  mein Name ist Stefan,  Stefan mit F. Ich hab sogar noch zwei andere in meinem Pass stehen, das ist Hans-Günter. Mein Nachname ist Schmitt,  Schmitt mit Doppel –T, mein Alter ist demnächst  60, das heißt genauso wie die Frau Zwiener.  Mein Geburtsdatum ist der 29.08., das ist ein Tag nach Goethe,  der hat am 28.08. Geburtstag. 

Ø  Was tun Sie an dieser Schule?

Das ist eine  gute Frage,  viel.  Ja, ich bin Schulleiter,  der hat viele Aufgaben.  Der vertritt die  Schule nach außen, der ist Dienstvorgesetzter der Kollegen und Kolleginnen,  das  heißt  der Lehrer und Lehrerinnen, die hier unterrichten. Der ist zuständig für die Unterrichtsorganisation, für den Unterrichtseinsatz. Der ist zuständig für die Informationen der  Eltern, das heißt im Endeffekt   muss der sich um alle Beteiligten kümmern, die hier an der Schule von Bedeutung sind für das Schulleben, das heißt um Schüler, Lehrer und Eltern. Und vor allen Dingen auch viele Dinge vom Ministerium, die weitergegeben werden müssen, und es muss Kontakt gehalten werden mit dem Ministerium, das ist das Ministerium für Bildung und Kultur in Saarbrücken.

Ø  Was tun Sie an Ihrem Arbeitsplatz?

An meinem Arbeitsplatz? Gute Frage. Da führe ich viele Gespräche mit Schülern sowie mit euch jetzt über bestimmte Dinge und Unterricht und Dinge,  die anliegen. Ich führe Gespräche mit Eltern und mit Kollegen. Ich gebe Dinge weiter und schaue, dass sie bearbeitet werden, ich führe Arbeitszeitkonten für die Kollegen, damit deren Arbeitszeit entsprechend abgerechnet werden kann. Ich organisiere Vertretungsunterricht längerfristig, wenn jemand ausfällt. Oft kann man das gar nicht so genau sagen, weil jeden Tag etwas anderes anfällt oder reinkommt.

Ø  Seit wann arbeiten Sie an dieser Schule?

Offiziell arbeite ich hier seit dem 1. Januar 2012. Ich war zwar schon ein paar Tage vorher da, das war 2011 vor Beginn der Weihnachtsferien, aber der offizielle Dienstbeginn eigentlich war der 1.1.2012.

Ø  Wollten Sie mal einen anderen Beruf ausüben?

Als ich begonnen hatte zu studieren,  hatte ich eigentlich die Wahl zwischen drei Bereichen. Eigentlich wollte ich Psychologie studieren, das kam dann allerdings nicht zustande, ganz einfach deshalb, weil damals ganz knapp der Numerus Clausus verfehlt wurde, das war damals zulassungsbeschränkt. Und ich habe damals ganz kurzfristig noch geschwankt zwischen Betriebswirtschaft und Lehramt. Also ganz was anderes; Betriebswirtschaft ist jemand, der in der freien Wirtschaft arbeitet, im Management. Lehrer ist halt was anderes, wobei  ich sage, das, was ich jetzt mache, das kann man teilweise auch schon mit Management vergleichen, weil ich ja nicht nur unterrichte. Das heißt neben dem, was ich euch eben erzählt habe, unterrichte ich auch noch ein paar Stunden.

 

Ø  Wie kamen Sie auf die Idee Direktor zu werden?

Auf die Idee kam ich deshalb, weil ich schon an meiner alten Schule in der Schulverwaltung tätig war, das heißt also, die Schulverwaltung hat mich interessiert. Ich war an meiner alten Schule zunächst einmal im Bereich der Oberstufenverwaltung tätig, danach war ich fünf Jahre lang Stellvertretender Schulleiter und als Stellvertretender Schulleiter bekommt man doch sehr viel mit im Rahmen der Schulverwaltung und in diesen fünf Jahren konnte ich zumindest mal, ich habe da den Stundeplan gestaltet, das was der Herr Thewes macht, Vertretungsplan usw.. Ich habe festgestellt, das mir das eigentlich Spaß macht und da dachte ich, da kann man das auch an einer anderen Schule fortführen als Direktor.

Ø  Gibt es positive bzw. negative Dinge an ihrem Arbeitsbereich?

Also, die positiven Dinge überwiegen, das heißt, ich komme morgens immer noch ganz gerne hier in die Schule. Positiv ist der Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern muss ich sagen, auch mit den Kolleginnen und Kollegen. Das heißt, das Positive überwiegt.

Negativ ist oft die Tatsache, dass mittlerweile sehr viel Verwaltung anfällt, sehr viele Dinge müssen dokumentiert werden und das wird immer mehr, das heißt, es gibt immer mehr Aufgaben, die aus Schule abgeladen werden und das ist manchmal schon etwas belastend, das muss man schon sagen.

Ø  Gab es besondere Ereignisse für sie an der Schule?

Ein besonderes Ereignis muss ich sagen im Hinblick auf die weitere Entwicklung der Schule war für mich die Tatsache, dass ja jetzt wohl die Sporthalle endlich gebaut werden soll, also das würde ich mal als Erfolg verbuchen, das dauert zwar noch ein bisschen, aber in diesem Jahr soll damit begonnen werden. Das war ein wichtiges Projekt, das jetzt endlich auf den Weg gebracht werden soll. Das kostet immerhin über 2 Millionen Euro. Ein besonderes Ereignis im Hinblick auf die Ausstattung war die Gestaltung des neuen Schulhofes, die Ausgestaltung der Funktionsräume im Bereich der Naturwissenschaften und was für mich auch wichtig war, dass wir MINT-freundliche Schule geworden sind und was jetzt ansteht, das finde ich ganz spannend, das ist die Tatsache, dass wir Medienschule werden. Da gibt’s auch Geld dafür und das finde ich schon besonders und halte das für eine recht spannende Angelegenheit, wie wir das dann hier an der Schule umsetzen werden.

Ø  Wo ist ihr Lieblingsort an dieser Schule?

Mein Lieblingsort an dieser Schule – das ist eine gute Frage. Mein Lieblingsort an der Schule ist eigentlich das Freiluftklassenzimmer in der Dr.-Prior-Straße. Da sitze ich dann schon mal ab und an nachmittags, wenn ich drüben sein sollte, um dort frische Luft zu schnappen und ansonsten ist auch schon ein Lieblingszimmer hier mein Dienstzimmer. Ich fühle mich wohl hier.

 

Ø  Was ist ihr Wunsch an dieser Schule für die Zukunft?

Mein Wunsch? Mein Wunsch ist, dass diese Schule sich weiterentwickelt positiv, das vor allem jedes Jahr genügend Schüler kommen, damit wir auch entsprechende Angebote machen können. Mein größter Wunsch ist, dass eigentlich alle, die hier an dieser Schule zusammen leben, als insbesondere sind das die Schüler und die Lehrer, dass die sich hier an dieser Schule wohl fühlen. Das ist eigentlich mein wichtigster Wunsch.

Ø  Welche Schule besuchten Sie damals?

Bevor ich hierhergekommen bin?

Ja.

Ich komme aus Lebach, habe in Lebach Abitur gemacht, das ist auch ein Gymnasium, das ist das Geschwister-Scholl-Gymnasium. Das war schon ein bisschen komisch, als ich, ich war dann zwischendurch mal noch in Saarbrücken und in der Nähe von Homburg, und bin dann allerdings 1997 nochmals an diese Schule zurückgegangen. Das heißt, ich ging an die Schule zurück, an der ich auch Abitur gemacht hatte und war dann dort Stellvertretender Direktor. Und dann kam ich ja, das hab ich eben ja dargestellt, Anfang 2012 nach Dillingen.

Das war’s.

Danke für das Interview!