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Interview: Unser Schülersprecher

Schüler: Könntest du dich mal vorstellen?

Schülersprecher: Ich bin Mathias Klein, 17 Jahre alt und Schülersprecher des Albert-Schweitzer-Gymnasiums.

Was sind die Aufgaben eines Schülersprechers?

Ein Schülersprecher versucht mit Hilfe der Schülervertretung, die Wünsche und Bedürfnisse der Schüler umzusetzen und auch als verlängerter Arm der Schülerschaft zu den Lehrern fungieren, also die Verbindung zwischen Schüler und Lehrern herzustellen.

Du bist ja auch Ansprechpartner für Eltern, Schüler und Lehrer. Kommt es oft vor, dass Leute zu dir kommen und dich um Hilfe bitten oder ähnliches?

Es kam schon ein paarmal vor, dass (meistens jüngere) Schüler zu mir gekommen sind, wenn es Probleme mit Mobbing etc gab, aber normalerweise wird sowas dann bei SV-Sitzungen besprochen.

Warum wolltest du eigentlich Schülersprecher werden und ab wann?

Das war gar nicht so geplant, da ich auch nicht immer der beste Schüler war, dann wurde ich eigentlich mehr aus Spaß Klassensprecher. Danach war ich in der SV und wurde als Schülersprecher vorgeschlagen und als dann die Wahl kam, ging das alles sehr schnell und ich war auf einmal Schülersprecher, was auch cool ist, weil man damit viel erreichen kann.

Ist es als Schülersprecher anstrengend und beeinträchtigt es in irgendeiner Form die schulische Leistung?

Es kann die schulische Leistung beeinträchtigen, wenn man es zulässt, allerdings geht für mich Schule vor. Es bringt viel Verantwortung mit sich, das heißt, man hat auch Termine, die man einhalten muss, und es gibt viele Projekte, die man starten und betreuen muss. Also ich denke, wenn man versucht was zu erreichen, hat man zwar schon Stress, aber dieser Stress lohnt sich auch, weil man wirklich etwas verändern kann.

Du vermittelst ja auch zwischen Schülern und Lehrern. Wie kommst du mit der Schulleitung und generell den Lehrern zurecht?

Ich mag natürlich nicht jeden Lehrer, aber ich kenne die Person nicht privat und deshalb könnte ich jetzt nicht sagen, dass ich einen nicht leiden könnte. Klar passen mir manche vom Unterricht und der Kommunikation besser, aber an sich kann man sagen, dass alle sehr nett sind und man mit ihnen auch immer gut Dinge klären kann.

In so ziemlich jeder Wahl wurde ja gesagt, dass die Toiletten in der Karcherstraße verbessert werden. Steht das demnächst noch an?

Das ist schon in Planung, das hat schon die vorherige Schülersprecherin beim Landrat umgesetzt. Es wird also auf jeden Fall bearbeitet, nur dauert das wahrscheinlich noch etwas. Man sieht ja auch, wie die Toiletten im Moment aussehen und man kann eigentlich keine neuen Toiletten bekommen, wenn man es nicht wirklich schafft die alten sauber zu halten. Jedoch sollte es in den nächsten paar Jahren verwirklicht werden.

Stehen demnächst noch Aufgaben an?

Mit dem Projekt „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ wollen wir uns gegen Rassismus und Ausgrenzung stark machen. Auch im Oberstufenraum soll einiges verändert werden, da dieser ja noch nicht der schönste ist.Viele Termine stehen an: zum Beispiel sind wir bald auf einer Preisverleihung für die Medienschule.

Zum Ende noch eine etwas persönlichere Frage: Was machst du so in deiner Freizeit, also was sind beispielsweise deine Hobbys?

Vor dieser Frage hatte ich tatsächlich ein bisschen Angst, weil ich eigentlich nicht viel dazu sagen kann. Also, Musik spielt eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben. Ich beschäftige mich viel mit den Kindern in der Betreuung, was ja eigentlich mehr ein „Job“ ist als Freizeit, was mir aber durch die Kinder auch sehr viel Spaß macht. Am Wochenende gehe ich meistens feiern , was man eben so in meinem Alter macht.

Danke für das Interview.